klein & groß: Kinder backen um die Wette

Wer backt den besten Käsekuchen? Drei Karlsruher element-i Kinderhäuser nahmen die Herausforderung an. Über den Verlauf dieser Käsekuchen-Challenge im element-i Kinderhaus Technilinos berichtet das Kita-Fachmagazin klein & groß in Ausgabe 6/2026.

Nach ersten Backerfolgen in der Kinderküche ergriff das Backfiber schnell die ganze Einrichtung. Alle Altersgruppen machten mit, und in (fast) alle Bildungsbereiche schwappte die Kuchenfaszination: Es gab zum Beispiel ein Käsekuchen-Lied und im Atelier entstanden Käsekuchen-Stillleben.

Der Jury reichten die Technilinos schließlich einen Kuchen ein, der aus vier Teilen bestand: einem Stück veganem Käsekuchen, einem No-Bake-Cheesecake, einem Käsekirschkuchen sowie der klassischen Variante. Für so viel Engagement sowie die hervorragende Partizipation der Kinder im Projektverlauf gab es für die Technilinos den ersehnten Käsekuchenpokal von der Jury. Wer noch mehr über das Projekt erfahren möchte, kann hier nachlesen:

Fachartikel zum Download: Eike Ostendorf-Servissoglou: „Die Käsekuchen-Challenge“. in: klein & groß, Ausgabe 6/2026, S. 42-44, Klett Kita Verlag, Stuttgart

 

Praxis Kitaleitung: Hochsensibilität im Kita-Team

Nicht jedes Gehirn filtert Reize gleich stark. Während eine Person störende Eindrücke einfach ignoriert, sind Hintergrundgeräusche, grelle Farben oder aufdringliche Gerüche für andere nicht so einfach auszublenden und sorgen für ständige Irritation. Für solche Menschen prägte die amerikanische Psychologin Elaine N. Aron den Begriff hochsensibel. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung sollen betroffen sein. Daher liegt es nahe, das es in quasi jeder Kita hochsensible Personen, sogenannten „high sensitive persons“ (HSP), gibt.

In einem Beitrag für die Zeitschrift Praxis Kitaleitung (Ausgabe 4/26) beschreiben Barbara Schmieder und Eike Ostendorf-Servissoglou was Hochsensibilität bedeutet, welche Qualitäten Hochsensible ins Kita-Team mitbringen und vor welchen Herausforderungen sie im Arbeitsalltag stehen. Schließlich geht der Artikel auf die Frage ein, welche Rahmenbedingungen Kita-Leitungen schaffen können, um HSP zu unterstützen.

Fachbeitrag zum Download: Barbara Schmieder, Eike Ostendorf-Servissoglou: Immer auf Empfang. in: Praxis Kitaleitung, Klett Kita Verlag, Stuttgart, Ausgabe 4/2026, S. 24-26

Zukunftshandbuch Kitas: Das letzte Kita-Jahr gut gestalten

In einem Beitrag für die Zeitschrift Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen (Ausgabe 2/2026) berichten Lisa Baganz und Eike Ostendorf-Servissoglou am Beispiel des element-i Kinderhauses Energiebündel darüber, wie Kitas Kinder gut auf den Start in der Schule vorbereiten können. Erzieherin Jasmin Dürrschmidt begleitet die sogenannten Schulhüpfer:innen in diesem Kinderhaus während ihres letzten Kita-Jahres. Es geht ihr darum, Verbindlichkeit zu erhöhen und neue Lernherausforderungen zu bieten. Projektarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle.

Darüber hinaus reflektiert der Text das Konzept der Schulfähigkeit und thematisiert die Kommunikation mit den Eltern. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule, die sich in betriebsnahen Einrichtungen mit großen Einzugsgebiet wie dem element-i Kinderhaus Energiebündel anders gestaltet als in Kitas, in denen fast alle Kinder die örtliche Grundschule besuchen werden.

Fachbeitrag zum Download: Lisa Baganz, Eike Ostendorf-Servissoglou: Übergang in die Schule. Die letzten Wochen in der Kita für die „Großen“ gut gestalten. in: Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen, Ausgabe 2/2026, S. 15-23

TPS: Kita-Kinder vor dem Bildschirm?

Können Bildschirmmedien Kindern beim Lernen helfen? Sollten bereits Kita-Kinder Kompetenzen im Umgang mit Digitalen Medien erwerben? Eltern und Fachkräfte sind sich oft unsicher, ob die Kinder nicht etwas verpassen, wenn Erwachsene ihnen Handy, Tablet, Computer und TV vorenthalten.

In einem Beitrag in der Zeitschrift TPS (Ausgabe 5/2026) erklären Anja Burger, Svenja Korber und Eike Ostendorf-Servissoglou warum in der element-i Pädagogik die Regel gilt: „Analog vor digital!“, was es mit dem Turm der Medienmündigkeit auf sich hat und wie Kita-Fachkräfte in einem Workshop Eltern veranschaulich können, wie Bildschirminhalte auf ihre Kinder wirken.

Fachbeitrag zum Download: Anja Burger, Svenja Korber, Eike Ostendorf-Servissoglou, „Analog vor digital“, S. 24-27, in: TPS, Ausgabe 2/2026, Klett Kita Verlag, Stuttgart

 

TPS: Tanzen und backen mit Eltern

Hannah Dossinger, Teamleitung im Karlsruher element-i Kinderhaus Grünschnabel, bezieht Eltern gezielt in die Kita-Arbeit mit ein. Mütter und Väter bringen eigene Impuls-Ideen ein und setzen sie in Absprache mit dem Kita-Team um. Sie nutzen ihre Kontakte, um besondere Ausflüge zu ermöglichen oder Kooperationen einzufädeln. „Von einer solchen Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten“, berichtet die Teamleiterin.

Nun teilte sie ihre Erfahrungen in einem Beitrag in der Zeitschrift TPS (Ausgabe 5/2026). Darin geht es um die Organisation eines Faschingsumzugs, um eine von Eltern gestaltete Kinderdisco und um gemeinsames Backen. Außerdem beschreibt Hannah Dossinger die Erfolgsfaktoren für eine gute Elternkooperation.

Hier gibt es den Fachbeitrag zum Download:
„Elterndisco und Kinderküche“, in: TPS, Ausgabe 5-2026, S.16-18, Klett Kita Verlag, Stuttgart

TPS: Großeltern lesen vor

Es ist etwas besonderes, wenn ältere Menschen dem Nachwuchs vorlesen. Kinder erfahren dabei viel über eine Generation, mit der sie sonst oft wenig Kontakt haben. Auch Kitas können ihnen solche Erlebnisse bieten, indem sie ältere ehrenamtliche Vorleser:innen einbinden. Christina Henning und Eike Ostendorf-Servissoglou beschreiben in einem Beitrag für die Zeitschrift TPS (Ausgabe 4/2026) wie Kinder und Team von einer solchen Zusammenarbeit profitieren. Außerdem geben sie Tipps zur Gewinnung der Kräfte, zur Gestaltung der Vorlesesituation und der Auswahl der Lektüre.

Hier gibt es den Fachbeitrag zum Download:
„Vorlesende Omas und Opas“ in: TPS, Ausgabe 4-2026, S.12-15, Klett Kita Verlag, Stuttgart

klein & groß: Mathe in der Eisdiele

Im element-i Kinderhaus Sportkita Wirbelwind hat Anne Schindler (Foto) einen besonderen Raum geschaffen: die Zahlenwelt. Hier entdecken die Kinder mathematische Zusammenhänge. In einem Beitrag für die Zeitschrift klein & groß (Ausgabe 3/2026) berichtet die Pädagogin von einem Eisdielenprojekt, das dort stattfand. Mit wenigen Mitteln bauen sich die Kinder einen Eisstand. Bunte Pompons dienen als Eiskugeln. Die Kinder bestellen sich ein, zwei, drei …Kugeln ihrer Lieblingssorten. Und schon geht’s los mit dem Rechnen. Nach und nach kommen immer mehr Besonderheiten zur Eisdiele hinzu. Welche das sind und was die Kinder beim Eisidelenprojekt alles lernen, steht im Fachbeitrag:

Fachbeitrag zum Download: Eike Ostendorf-Servissoglou: „Drei Kugeln Erdbeereis bitte!“, in: klein & groß, Ausgabe 3/2026, S. 12-15, Klett Kita Verlag, Stuttgart

Handbuch Recht in der Kita: Kita-Gründung

Konzept-e Geschäftsführerin Waltraud Wegmann informiert Interessierte im Buchbeitrag „Gründung einer Kita“  über die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur eigenen Einrichtung. Motivation, Geschäftsplan, Bedarfsplanung und Bezuschussung, Finanzierung, Pädagogische Konzeption und Beantragung einer Betriebserlaubnis sind nur einige der Aspekte, auf die sie dabei eingeht.

Hier ist der Text erschienen: Handbuch Recht in der Kita (Hrsg. Daniela Ulber, Susanne Vaudt, Ute Lohrentz), 2026 Wolters Kluwer Verlag, Hürth (Neuauflage)

Entdeckungskiste: Mathematik im Bauzimmer

Kinder, die bauen und konstruieren, üben gleichzeitig ihr mathematisches Verständnis. Sie zählen, erkennen Größen, Mengen und Muster. In einem Beitrag für die Zeitschrift Entdeckungskiste beschreiben Eva Bohnert und Eike Ostendorf-Servissoglou die vier Phasen der Bauentwicklung. Außerdem erklären sie, welche Räume und Materialien Kindern gute Baubedingungen bieten und wie Fachkräfte sie in diesem Prozessen konstruktiv begleiten.

Bild des Fachbeitrags über Bauen und Mathematik

Der Beitrag mit dem Titel „In die Höhe, Länge, Tiefe“ ist erschienen in: © Entdeckungskiste 2/26, Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. 2026. Hier ist er zu lesen.

Zukunftshandbuch: Ein Kinderschutzfall?

Manche Kinder zeigen im Kinderhaus auffälliges Verhalten, das sich unsere Fachkräfte nicht erklären können. So war es auch bei den vierjährigen Zwillingen Leon und Mila. Weder Interventionen der Fachkräfte noch Gespräche mit der Mutter zeigen Wirkung. Schließlich verdichten sich die Zeichen, dass es sich um einen Kinderschutzfall handeln könnte. Wir zeichnen den komplexen Fall in einem Beitrag für das Fachmagazin „Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen“ (Ausgabe 1/26) nach.

Download: Franziska Bürker, Eike Ostendorf-Servissoglou: Verhaltensauffälligkeit oder Kindeswohlgefährdung? Ein Fall aus der Praxis. In: Zukunftshandbuch Kindertagesbetreuung 1/26, S. 44-47