TPS: Melissa Weller berichtet von ihrer Einarbeitung

Für Erzieherin Melissa Weller ist alles neu, als sie im element-i Kinderhaus Junges Gemüse in Stuttgart startet: das Haus, das Team, die Kinder, die Pädagogik. Zeitgleich beginnt sie ein Duales Studium – eine weitere Herausforderung. In einem Interview in der Zeitschrift TPS (Ausgabe 7/8 2025) berichtet sie, wie sie damit umgegangen ist und wie der Träger und das Kita-Team sie dabei vorbildlich unterstützten. Eine wichtige Rolle in der Einarbeitungsphase spielte ihre Tandempartnerin, mit der sie eng zusammenarbeitete und die sie mit allen Abläufen vertraut machte. Eine Checkliste stellte sicher, dass das Tandem dabei nichts vergaß. Eine partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit im Team und eine Pädagogik, die sie begeistert, erleichterten den Einstieg ebenfalls. Die Geschäftsführung lud alle Neuen in den über 40 Kinderhäusern zum Online-Meeting ein und holte sich Feedback zum Einarbeitungsprozess. “Wir fühlten uns erst genommen”, sagt Melissa Weller.

Hier gibt es das Interview mit dem Titel “Man kann ja auch mal Glück haben!” zum Download. Es ist erschienen in: TPS 7/8 2025, Titel: Wie gute Einarbeitung aussieht, S. 28-31, Klett Kita Verlag, Stuttgart

TPS: Carola Kammerlander im Interview

Der Fachkräftemangel stellt das Kinderbetreuungssystem in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Die angespannte Personalsituation führt dazu, dass Kommunen und freie Träger vielerorts Öffnungszeiten einschränken müssen. Die Gefahr: Deutschland könnte auf ein Halbtagsbetreuungssystem zurückfallen. Konzept-e Geschäftsführerin Carola Kammerlander möchte diesen Trend stoppen. Denn eine Halbtagsbetreuung hieße, das ein Elternteil – in der Regel die Frau – zu Hause bliebe. Das wäre ein Rückschritt für die Geschlechtergerechtigkeit und ein Aderlass für den Arbeitsmarkt. Und viele Kinder fänden nachmittags im Wohnumfeld kaum Spielpartner:innen oder geeignete Spielareale.

In einem Interview mit der Zeitschrift TPS (Ausgabe 4/2025) spricht Carola Kammerlander über Lösungsansätze, um Betreuungszeiten von acht bis neun Stunden pro Tag sicherzustellen . Dazu schlägt sie eine Zweiteilung in eine pädagogische Kernzeit von sechs bis sieben Stunden und eine zusätzliche Betreuungszeit vor, in der die Kinder beaufsichtigt sind.

Wie sich das Konzept mit Leben füllen lässt und welche Herausforderungen es dabei gibt, schildert sie im Interview.

Hier gibt es das komplette Interview mit dem Titel “Die Decke bleibt einfach zu kurz” zum Download. Erschienen ist es in: TPS 4/2025 (Schwerpunktthema: Betreuung) aus dem Klett Kita Verlag.