Rahmenbedingungen

Unsere beiden freien Grundschulen – die element-i-Schule im Step in Stuttgart-Vaihingen sowie die element-i-Schule im Technido in Karlsruhe – wurden 2006 und 2008 gegründet. Weitere, auch weiterführende Schulen sind in Planung. 

Schule und Kindertagesstätte befinden sich nicht nur unter einem Dach, sondern stellen eine Einheit dar. Die Kinder lernen altersübergreifend in jahrgangsgemischten Gruppen.

Unsere Richtschnur ist der Erziehungs- und Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg. Der Übergang auf eine staatliche Schule ist somit problemlos möglich.

Unsere Schulgebühren entsprechen den Kosten für einen Platz in einer Kindertagesstätte. Und: Wir vergeben Stipendien.

Bei uns lernen die Kinder:

Individuell – weil jedes Kind ein eigenes Lerntempo hat.

Interessen- und handlungsorientiert – weil Neugierde und praktisches Tun die besten Lehrmeister sind. 

Jahrgangsübergreifend und in Interaktion mit anderen – weil Kinder mit- und voneinander lernen sollen. Der PISA-Test bestätigt jedes Jahr aufs Neue, dass die Entwicklungsspanne von Kindern innerhalb einer Klasse bis zu drei Jahre beträgt. Bei uns steht deshalb nicht das Alter im Vordergrund, sondern die individuellen Kompetenzen.

Ganztags – damit wir mehr Zeit für- und miteinander haben.

Bilingual – weil interkulturelles Verständnis sprachliches Verstehen voraussetzt.

MINT-orientiert – weil Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wichtig sind, wenn man die Welt begreifen will.

Selbständig zu sein – weil man Verantwortung für die eigene Entwicklung trägt.

Sich über Leistung zu freuen – weil nichts mehr motiviert als Stolz auf sich selbst.


Lernformen

Wir legen Wert darauf, dass Kinder nicht gesteuert werden, sondern selbst steuern. Dass die Schule sich an die Kinder anpasst und nicht die Kinder an die Schule. Trotzdem brauchen sie einen festen Rahmen, der ihnen Halt gibt. 

Im Wochenplangespräch legen der Schulpädagoge und das Kind gemeinsam fest, welche Ziele es sich für die kommende Woche vornehmen möchte. Lernkonferenzen finden täglich statt. Hier wird besprochen, mit wem und woran das Kind an diesem Tag in welchem Raum arbeiten möchte. 

Lernweltkarte und Reisepass

Lernweltkarten visualisieren die Lernziele. Sie sind in Kontinente, Länder und Städte gegliedert. Kontinente entsprechen einzelnen Fächern. Länder und Städte entsprechen jeweils Lernzielen in den verschiedenen Fächern.           

Sprache ist ein entscheidendes Werkzeug zur Erschließung der Welt. Unser bilingualer Sprachkontinent nimmt deshalb einen großen Raum ein.

„Mensch, Natur und Kultur“ ist bei uns ein Fächerverbund, in dem die Kinder Forscherinnen und Erfinder, Künstler und Musikerinnen sein können.

Bewegung ist der Motor der Entwicklung. Deshalb hat auch der Bewegungs-, Spiel- und Sportkontinent hohe Bedeutung.

Mathematik ist leichter zu begreifen, wenn das Thema erfahrbar gemacht wird und ein Bezug zu den Alltagserfahrungen hergestellt wird.

Der Kontinent des Menschseins schließlich umfasst ethische Fragen – Werte und Normen in unserer Gesellschaft und anderen Kulturkreise.


Tagesablauf

Die Räumlichkeiten sind auf unser Lernkonzept abgestimmt. Unterschiedliche Funktionsbereiche schaffen eine vielseitige und anregende Umgebung. Lerninseln mit Arbeitsplätzen wechseln sich mit gemütlichen Sitznischen ab. Im ansprechend gestalteten Aufenthaltsbereich finden Kinderkonferenzen statt, wird gespielt und getobt. Die Raumgestaltung soll die Freude am Lernen unterstützen und das Miteinander fördern. Über einen direkten Zugang können die Kindern den Außenspielbereich selbstständig nutzen.  

Beispielhafter Tagesablauf

07.30 – 08.30 Uhr: Ankommen, Freispiel, freies Frühstück

08.30 – 09.00 Uhr: Morgenkonferenz

09.00 – 10.00 Uhr: Wochenplanarbeitsphase

10.00 – 10.30 Uhr: Lernkonferenz: Was habe ich heute vor?

10.30 – 12.00 Uhr: Intensive Arbeitsphase

12.00 – 12.30 Uhr: Mittagskonferenz

12.30 – 13.30 Uhr: Mittagessen

13.30 – 14.00 Uhr: Freizeit

14.00 – 14.15 Uhr: Nachmittagskonferenz

14.15 – 16.30 Uhr: Workshops und Freispiel

16.30 – 17.00 Uhr: Abschlusskonferenz: Was habe ich heute gelernt?

17.00 – 18.00 Uhr: Freispiel, Abholen    


Leitung

Die Zahl der Lehrerinnen und Pädagogen und die der Kinder steht im Verhältnis 1:10. Das Mittagessen kocht eine Köchin oder ein Koch mit frischen saisonalen und regionalen Produkten. 

Ziel der Grundschule ist es, an der Bildungsarbeit der Kita anzuknüpfen und dadurch einen stetigen und aufeinander aufbauenden Bildungsprozess zu erreichen. Deshalb sind die Räumlichkeiten verbunden und die Pädagoginnen und Pädagogen der Kita und Schule arbeiten gleichberechtigt eng zusammen. Ein Leitungsteam unterstützt und coacht die Pädagoginnen und Pädagogen. 


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