„Lernen beginnt dort, wo eine Verbindung entsteht.”

Theorie allein reicht nicht, das spüren Miriam Schwörers Fachschüler:innen meist schon in der ersten Praxisphase. Entscheidend ist für sie, dass Wissen greifbar wird und in der pädagogischen Arbeit Wirkung entfaltet. Als Lehrerin an der Freien Dualen Fachakademie für Pädagogik (FDFP) begleitet sie angehende Erzieher:innen mit Feingefühl und Erfahrung. Sie setzt auf Nähe, auf echte Gespräche und auf die Fähigkeit, unterschiedliche Voraussetzungen ernst zu nehmen. Denn Lernen entsteht nicht durch Belehrung, sondern durch Beziehung – und durch das Vertrauen, dass Entwicklung möglich ist.

Miriam Schwörer

Das Interview mir Miriam Schwörer gibt es hier.

 

„Wir denken Schule weiter und schaffen Räume für Bildung, die bewegt.”

Schule darf kein Ort sein, der das Lernen einschränkt – sie soll es ermöglichen. Deshalb ist es Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer von KONZEPT-E, so wichtig, in den element-i Schulen inspirierende Orte für Lernen, Leben und Gemeinschaft zu schaffen. Denn er ist der Meinung: Alle Kinder verdienen beste Bildungschancen – von der Kita bis zum Abitur. Im Mittelpunkt steht ein Lernumfeld, das Eigenverantwortung fördert und Entwicklung nicht behindert, sondern herausfordert. Räume entstehen hier nicht nebenbei, sondern als Teil der Pädagogik in Zusammenarbeit mit denen, die sie täglich nutzen. So wird Schule zu einem Ort, an dem Zukunft entsteht. 

Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer von KONZEPT-E

Zum Interview mit Clemens M. Weegmann geht es hier.

„Frühkindliche Bildung braucht Sicherheit – und den Mut, flexibel zu bleiben.”

Frühe Kindheit ist die prägendste Phase unseres Lebens. Für Carola Kammerlander, die pädagogische Geschäftsführerin im KONZEPT-E Netzwerk, steht fest, dass gute frühkindliche Bildung nicht von wirtschaftlichen Schwankungen abhängen darf, sondern eine verlässliche Säule der Gesellschaft ist. 

Sie setzt auf Konzepte, die Stabilität und Flexibilität verbinden: individuelle Entwicklung ermöglichen, Fachkräfte stärken und Strukturen schaffen, die Familien entlasten. „Nur wenn wir den Wandel aktiv gestalten, bleibt Qualität erhalten – und Kinder können mit Zuversicht in ihre Zukunft starten.“ 

Das Interview mit Carola Kammerlander gibt es hier.

„Weniger Bürokratie dank digitaler Tools, dafür mehr Zeit am und für das Kind.”

Tobias Truckenmüller von smartkita

Tobias Truckenmüller gehört zum Gründungsteam hinter smartkita – einer digitalen Lösung, die den Alltag in Kitas entlastet. Sein Ziel: Fachkräften mehr Zeit verschaffen, um sich dem zuzuwenden, was wirklich zählt. Als Pädagoge mit technischem Blick begleitet er die Entwicklung der Plattform vom Test in der Praxis bis zum Rollout. Was ihn dabei antreibt, ist klar: digitale Strukturen schaffen, die nicht kontrollieren, sondern ermöglichen – damit pädagogische Qualität im Mittelpunkt bleibt.

Hier geht es zum Interview mit Tobias Truckenmüller

 

 

 

 

 

„Ich will, dass Kinder sich auf das Essen freuen.”

Robert Knie kocht und gestaltet dabei Erlebnisse. Im element-i Kinderhaus Reinsburg bringt er täglich frisches, kindgerechtes Essen auf den Tisch, das mehr ist als reine Versorgung. Mit Blick für Details und einem feinen Gespür für Vorlieben und Allergien schafft er eine Küche, die Kindern schmeckt und guttut. „Essen kann Gemeinschaft stiften – und ein Moment am Tag sein, auf den man sich wirklich freut.“ Dafür steht er auch mal früher auf. Und genau das macht für ihn den Unterschied. 

Hier geht es zum Interview mit Koch Robert Knie.

„Kinder spüren sofort, wenn du Wasser predigst und Wein trinkst.”

Tino Christ kommt ursprünglich aus der IT und steht heute mitten im Schulleben einer Grundschule. Was ihn überzeugt hat, war nicht ein Fach oder ein Stundenplan, sondern die Begegnung: Kinder, die ehrlich reagieren, die sich einlassen, wenn man es selbst auch tut. Im Lernhaus begleitet er sie durch ihren Alltag – mit Struktur, aber ohne starre Vorgaben. „Es geht nicht ums Ergebnis, sondern um das, was sie unterwegs begreifen“, sagt er. Dass seine Arbeit Sinn macht, spürt er täglich. Und genau das gibt auch ihm das Gefühl: Ich bin hier am richtigen Ort. 

Hier geht es zum Interview mit Tino Christ.

„Nicht von oben herab unterrichten, sondern auf Augenhöhe.”

Ein kleiner Roboter fährt durch den Raum, weicht Hindernissen aus und plötzlich wird Unterricht greifbar. Für Corina Naber sind solche Arduino-Projekte kein Selbstzweck, sondern ein Weg, Lernen erlebbar zu machen. Seit 2023 unterrichtet sie Chemie und NwT an der element-i Gemeinschaftsschule in Karlsruhe. Statt starrer Theorie setzt sie auf echte Anwendungen: Häuser mit Sensorik, selbstgemachte Schokolade oder die erste Erfahrung mit der Säge. Besonders dann, wenn Kinder anfangs zweifeln – und später über sich hinauswachsen. „Ich möchte den Kindern zeigen, dass es mehr gibt, als man denkt.“ 

Zum Interview mit Corina Naber geht es hier.

 

„Man kann sein ganzes Leben hier verbringen – vom ersten Lebensjahr bis zur Rente.”

Lebenslanges Lernen mit Sinn: Das ist die Haltung von Monika Sundermann als Pädagogin. An der element-i Grundschule begleitet sie Kinder auf individuellen Lernwegen, die nicht vom Tempo eines Lehrplans, sondern von echter Neugier bestimmt sind. Ob Theaterstück oder Mathematik mit Montessori-Material: Die Kinder wissen, was sie tun – und warum. „Ich sehe bei ihnen eine innere Stärke“, sagt sie. „Die entsteht, wenn Lernen nicht mit Angst, sondern mit Begeisterung beginnt.“ 

Monika Sundermann am Klavier

Das gesamte Interview gibt es hier.

„Ich will Kindern Mut machen, zu gestalten, zu entdecken, zu wachsen.”

Ein Theaterstück über Vielfalt, gespielt von neun Kindern vor 400 Zuschauer:innen – für Peter Ardmar war das mehr als ein Projekt. Es war ein Moment, in dem „seine“ Kinder über sich hinauswuchsen. Genau dafür ist er Pädagoge geworden. Nach Jahren als selbstständiger Gestalter fand er über Umwege zurück zu seinem ursprünglichen Wunsch: mit Kindern arbeiten. Beziehung, Vertrauen und ein echtes Miteinander stehen für ihn dabei im Mittelpunkt. Kinder sollen sich mit ihren Fragen und Gefühlen zeigen dürfen – besonders in herausfordernden Zeiten. „Wir brauchen Räume, in denen Kinder erleben: Ich bin wichtig. Ich darf mitgestalten.“ 

Das Interview mit Peter Ardmar gibt es hier.

„Das Ziel: eine zusätzliche Stunde Bewegung am Tag – für jedes Kind.”

Wenn Kinder rennen, hüpfen und lachen, passiert mehr als Bewegung. Dabei entsteht Bildung. Kathrin Kleefisch vom Verein Vielfalt in Sport und Kultur (VSK) gestaltet Sportangebote für Kitas und Schulen im KONZEPT-E Netzwerk, bei denen jedes Kind mitmachen kann – unabhängig von Sprache, Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen. „Sport verbindet, stärkt das Selbstvertrauen und schafft echte Erfolgserlebnisse“, sagt sie. Was sie antreibt: mehr Raum, mehr Teilhabe, mehr Bewegung im Alltag – ganz selbstverständlich und für alle. 

Das Interview mit Kathrin Kleefisch gibt es hier.